Warum ich später nicht Taxi fahren werde.

Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Studierende (gendergerechte Sprache: check!) der Geisteswissenschaften in zukünftigen Lebensabschnitten Taxi fahren werden. Ich muss euch an dieser Stelle enttäuschen: Studien zufolge (kein Link an dieser Stelle – wir leben in postfaktischen Zeiten, also sucht gefälligst selbst nach einschlägigen Studien! Und wenn ihr keine findet: denkt euch welche aus, das ist wirklich kinderleicht) ist dieses Vorurteil leider und überraschenderweise nicht haltbar. Warum? Für die Mehrheit kann ich nicht sprechen, aber hier präsentiere ich euch:

5 persönliche Gründe, warum ich später nicht Taxi fahren werde

1. Zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren ist besser für die Gesundheit.

Ich weiß, im Rahmen meiner schlechten Neujahrsvorsätze für 2017 habe ich mir eigentlich vorgenommen, seltener zu Fuß zu gehen und das Rad öfter mal stehen zu lassen. Aber wir wissen doch alle, wie es mit den Vorsätzen ist: sie sind nur da, um gebrochen zu werden!

2. Bus und Bahn sind wesentlich günstiger.

Auch wenn das Semesterticket des RNV im Halbjahrestakt um fünf Euro teurer wird (Frechheit!), ist es immer noch günstiger, als mit dem Taxi zur Uni zu fahren. Und, äh, wenn ich fertig studiert habe, dann – ach, wovon rede ich überhaupt, ich werde NIE fertig studiert haben. 13 Semester an der Uni sind erst der Anfang einer wunderbaren, taxifreien Zeit.

3. Stichwort CO2 – die beiden zuvor genannten Alternativen sind nachhaltiger.

Einschlägige Studien hierzu dürfen gerne selbstständig recherchiert werden. Als Ausgangspunkt empfehle ich http://www.google.de.

4. Ich weiß nie, ob ich mich mit dem Taxifahrer unterhalten soll…

… oder nicht. Und überhaupt: Was gehört im Taxi zum guten Ton? Wenn man alleine fährt, setzt man sich nach hinten oder auf den Beifahrersitz? Mit Taxi-Knigge kenne ich mich leider überhaupt nicht aus, und wie immer, wenn ich nicht weiß, wie ich mit unangenehmen Situationen umgehen soll, wende ich eine todsichere Taktik an: diese Situation komplett vermeiden!

5. Ich bevorzuge die Limousine.

Weil Taxi fahren nämlich für Loser ist! Unter sieben Meter Länge Stretch-Limo ist unter meinem Niveau. Hier gibt es den Komfort, der meinen Ansprüchen gerecht wird: Flachbildschirm, Minibar inklusive Sektkühler, Platz für zehn Freunde und/oder eine Fußballmannschaft und, nicht zu vergessen, den unvergleichlichen Ausblick durch getönte Scheiben auf die neidischen Visagen all jener, die immer noch am Taxistand auf einen freien Wagen warten.

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